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Rückblick zum Konzert "Ein musikalischer Sommerreigen" mit Christine Schütze am 18. Juni 2016

 

Die traditionelle Konzertreihe des Freundeskreis Schloss Ahrensburg e.V. wurde mit einem Klavierkonzert der besonderen Note fortgesetzt. Die bekannte und beliebte Pianistin Christine Schütze aus Hamburg, deren große Musikalität, perfekte Technik und deren beeindruckende Anschlagkultur in der Presse gelobt wird, hat ihre Darbietung "Ein musikalischer Sommerreigen" betitelt und am vergangenen Sonnabend im Gartensaal von Schloss Ahrensburg ihre Zuhörer begeistern.

"Der abendliche Einbruch der Dämmerung hat von jeher einen Zauber auf die Menschen ausgeübt. Das Verschwinden der Farben und das Verschwimmen der Konturen ins Ungefähre bringen Seelenzustände hervor und haben Komponisten aller Epochen inspiriert", mit diesen einführenden Worten der Pianistin erklangen beim sommerlichen Konzert Klavierwerke von Mozart, Schumann, von Zemlinsky, Nietzsche und anderen Komponisten. Christine Schütze hat die von ihr ausgewählten Musikwerke nicht nur sehr treffend und eingängig ausformuliert und erläutern, sondern auch durch ihr kraftvolles wie sensibles und souveränes Spiel einfühlsam zu Gehör gebracht.

 

 Christine Schütze mit Ehepaar Schäfer

(Foto: privat)

So war es eine Freude für den Veranstalter, dass nicht nur das Konzert ausverkauft war, sondern dass nach dem musikalischen Ohrenschmaus auch ein Gaumenschmaus von vielen Besuchern und Besucherinnen genossen wurde. Wolfgang Schäfer, Vorsitzender des Freundeskreises bedankte sich zusammen mit seiner Frau Barbara nicht nur bei der charmanten Pianistin sondern auch bei allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die diesen Konzertabend möglich gemacht haben, sehr herzlich.

 

 
Tagesausflug nach Ludwigslust am 24. August 2016

 

Am Tag der 700sten Jahresfeier der Stadt Ahrensburg im September 2014 waren die Präsentationsstände der Stadt Ludwigslust und Ahrensburg nebeneinander platziert.

Dieses Nebeneinander bot die Chance zu einem Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Ludwigslust, Dr. Gernot Hempelmann, und des Freundeskreises Schloss Ahrensburg, Wolfgang Schäfer.

Ein Ergebnis dieses Gedankenaustausches war die Verabredung eines Besuches des Freundeskreises Schloss Ahrensburg in Ludwigslust. Dieser sollte einerseits dem Kennenlernen der Mitglieder dienen, andererseits aber auch die Begegnung im Rahmen der Städtepartnerschaft fördern. Ziel sollte es sein, die Bürger beider Städte einzubinden und den Austausch nicht nur auf der Ebene der Verwaltung und Politik zu belassen. Erst dann ist eine Städtepartnerschaft langfristig zu einer breiten Akzeptanz und damit zum Erfolg zu führen.

Fast zwei Jahre hat es nunmehr von der Idee bis zur Umsetzung benötigt. Gründe hierfür waren insbesondere die jeweiligen Restaurierungen und damit verbundene Fertigstellungstermine in beiden Schlössern, außerdem wollte man gerne an einem sommerlichen Tag unterwegs sein.

Am 24.08.2016 war es endlich soweit. Der Freundeskreis hatte seinen Mitgliedern im Mai dieses Jahres angeboten, gemeinsam mit dem Reisebus nach Ludwigslust zu fahren. Schnell war diese Tagesfahrt ausgebucht. Und so konnten 54 Interessenten sich frohgemut auf den Weg in die Partnerstadt begeben.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden wir vor dem Schloss vom Bürgermeister der Stadt Ludwigslust, Reinhard Mach, und unseren beiden Führern und Vorstandsmitgliedern des Fördervereins, Ulla Hahn und Dr. Gernot Hempelmann begrüßt. In einem Grußwort des Bürgermeisters zeigte dieser sich erfreut über den Besuch Ahrensburger Bürger, meinte aber auch scherzhaft (?), dass er die Innenstadt Ludwigslusts durchaus als historisch schöner im Vergleich zu der Ahrensburger bezeichnen möchte.

 

 Bürgermeister Mach begrüßt die Reisegruppe

(Foto: privat)

Ulla Hahn und Dr. Gernot Hempelmann haben uns anschließend in zwei getrennten Gruppen jeweils den im März 2016 fertiggestellten Ostflügel des Schlosses bzw. den weitläufigen Park Ludwigslust erläutert. Die Führungen waren überaus kompetent und neben den sachlichen Erklärungen mit sehr viel historischem Hintergrundwissen und auflockernden Anekdoten bestückt. Das Engagement des Vorstands und der Mitglieder des Fördervereins ist dankenswert und beispielgebend!

An dieser Stelle auch nur die wichtigsten Details über das von 1772-1776 erbaute Schloss Ludwigslust - auch „das kleine Versailles des Nordens“ genannt - auszuführen, wäre nicht möglich. Hinfahren ist besser! Unbedingt erwähnenswert sind die in den vergangenen sechs Jahren durchgeführten Restaurierungs-maßnahmen und das wohl einmalige Baumaterial Pappmaché - volkstümlich "Ludwigsluster Carton" genannt. Vergessen werden darf auch nicht, dass Ludwigslust von 1763 bis 1837 Hauptresidenz der (Groß-)Herzöge von Mecklenburg-Schwerin gewesen ist und die Schlossanlage der damaligen Zeit entsprechend nach französischen Ideal erweitert wurde.

Der Schlosspark, der wohl größte und schönste Landschaftspark in Mecklenburg-Vorpommern, ist eindrucksvoll und in seiner Grundstruktur seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen unverändert. Die von uns ebenfalls besichtigte Katholische Kirche „St. Helena/St. Andreas“ sowie das „Helenen-Paulownen-Mausoleum“, welches von 1804-1806 für die jung verstorbene Helena Pawlowna Romanowa erbaut wurde, haben alle Teilnehmer ebenfalls als historisch sehr bedeutsam empfunden.

Nach einer zwischenzeitlichen Mittagessen- und Kaffeepause im historischen Jagdsaal des Schlosses haben wir dann abschließend gemeinsam die Evangelische Stadtkirche besucht. Bereits vom Äußeren ein bemerkenswertes Bauwerk, welches im Inneren durch ein künstlerisch und technisch wohl ebenfalls einmaliges Altargemälde tief beeindruckt.  

 

 Mittagessen im Jagdsaal von Schloss Ludwigslust

 

 Vor der Stadtkirche

(Fotos: privat)

Dass die gesamte Reise von der Planung bis zur Durchführung so gelungen ist, dafür ist ein sehr herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Freundeskreises, Lisa Hackenberg und Lisa Schepers, zu sagen.

Im Bus begrüßte Wolfgang Schäfer die Gäste scherzhaft im Namen der „Freundeskreis-Reisegesellschaft in Gründung“. Fakt ist, dass die erste gemeinsame Reise des Freundeskreises auf Wunsch der Mitreisenden und Daheimgebliebenen wohl eine Fortsetzung zu anderen lohnenswerten Zielen erfahren wird.

 

 
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